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Was kosten gute Matratzen: Preis-Leistung-Verhältnis zählt

Die Preise für Matratzen variieren stark, das hast du sicher schon bemerkt. Allerdings sind die Kosten kein alleiniges Qualitätsmerkmal. Zugegeben, auf den ganz billigen Schlafunterlagen schläfst du wahrscheinlich dauerhaft weniger gut.

Doch viele Modelle aus dem mittleren Preissegment bieten oft ähnlichen Liegekomfort wie teure Luxusmatratzen. Dies trifft auf Schaummatratzen genauso zu, wie auf Federkernmatratzen.

Statistisch gesehen, verbringt der Mensch 2500 Stunden jährlich im Bett. Zur Erinnerung: Das Jahr hat nur 8760 Stunden. Langschläfer liegen etwas länger, Kurzschläfer stehen früher auf. Beide Schlaftypen nutzen wohl kaum einen Gegenstand im Haushalt ähnlich lange, wie die Schlafstatt. Dieser Fakt und die durchschnittliche Lebensdauer von sieben bis zehn Jahren, rechtfertigen die Kosten für eine gute Matratze. Vergleiche ruhig einmal, wie ungleich höher die Ausgaben für andere Einrichtungsgegenstände und technische Geräte oft sind.

Damit unser Körper in Ruhe regenerieren kann, hat die Natur uns den Schlaf geschenkt. Für den erholsamen Schlafplatz müssen wir selber sorgen und mehr oder weniger Geld dafür ausgeben. Schlafexperten raten zu einer Unterlage, die entspanntes Liegen fördert, den Körper stützt und alle Bewegungen aushält. Die Argumente überzeugen dich und du möchtest dich so ergonomisch wie möglich betten? Dennoch ist dein Budget begrenzt und du benötigst eine gute aber bezahlbare Matratze. Das ist machbar.

Video: Welchen Preis hat eine gute Matratze? (Die Schlafzimmerei)


Heutzutage und hierzulande sind nämlich gute Schlafunterlagen für jeden erschwinglich. Noch bis ins neunzehnte Jahrhundert konnten sich allerdings nur Wohlhabende so etwas leisten. Dann kam die Massenproduktion, immer neue Matratzentypen wurden entwickelt und auf den Markt gebracht. Inzwischen ist das Matratzensortiment vielfältig und das Preisspektrum ist breit gefächert.

Dabei lässt sich, das faire Preis-Leistungs-Verhältnis oft nur schwer von überteuerten Angeboten unterscheiden. Testportale und Matratzenvergleich können dabei hilfreich sein.

Bei den Matratzentest der Stiftung Warentest schnitten oft Matratzen mit „gut“ ab, die weniger als 200 Euro kosteten. Gleichzeitig waren höhere Preise nicht immer mit besserer Liegequalität verbunden. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Aussage der Testinstitution zu den Materialkosten, speziell für Schaumkernmatratzen. Demzufolge kosten Schäume in der Herstellung zwischen zwanzig und hundert Euro, je nach Qualität.
Quelle: https://www.test.de/Matratzen-im-Test-1830877-0/

Natürlich fliesen die gesamten Kosten für Material in den Endpreis ein, also auch für den Bezug und die Polsterschichten. Demzufolge kann zum Beispiel eine höhere Matratze etwas teurer sein, als das vergleichbare dünnere Modell.

Für die Preisunterschiede sind weitere Faktoren wie Produktion und Handelsspanne verantwortlich. Wenn Geld keine oder nur eine geringe Rolle spielt, kannst du Luxusmatratzen mit Komforthöhe, flauschigen Oberstoffen und anderen zusätzlichen Details kaufen. Grundsätzlich zählt jedoch das Liegegefühl, das auch bei Matratzen im mittleren Preissegment angenehm sein kann.

Bist du ein Schnäppchenjäger? Dann lass dich nicht von Rotstiftpreisen zu einem schnellen Kauf verführen. Prüfe auch hier, ob du gut liegst und schläfst. Sonst bezahlst du den Sparpreis vielleicht mit einem verspannten Rücken.

Echte Schnäppchen winken oft bei Saisonschlussverkäufen oder Sortimentswechsel, wenn Händler ihre Lager räumen. Außerdem lohnen sich Preisvergleiche bei verschiedenen Anbietern, vielleicht winkt ja ein günstigeres Angebot im Nachbargeschäft. Sei nicht zu sparsam, wenn es um deinen Schlafkomfort geht, aber bezahl auch nicht zu viel für deine Traummatratze. Gute Matratzen kosten Geld, müssen aber nicht teuer sein.

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