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Schlafzimmer

Schlafzimmer sind zum Schlafen und zum Sex da. Der ideale Schlafraum bietet ruhe, angenehme Temperaturen, Wohlfühlatmosphäre und lässt sich verdunkeln.

Tipps für Schlafzimmer zum Wohlfühlen

Still, dunkel, kühl und voller gesunder Luft soll dein Ort zum Schlafen sein. Vielleicht denkst du jetzt an einen Platz im Wald, gemeint ist aber dein Schlafzimmer, der Raum, in dem dein Bett steht. Als Bestandteil der Schlafhygiene kann die Schlafumgebung nämlich deine Nachtruhe beeinflussen. Dabei spielen die Atmosphäre, das Raumklima und die Gerüche schlafentscheidende Rollen. Kurz gesagt, du brauchst ein Wohlfühlschlafzimmer.

Mucksmäuschenstill wäre übertrieben, leise Nebengeräusche sind okay aber der Lärm der Straße, von Flugzeugen und Zügen ist echt zu laut zum Einschlafen.

Trotzdem müssen viele Menschen mit solch einer Geräuschkulisse auskommen und ruhige Nächte bleiben ein Wunschtraum. Ideal wäre es, wenn das Schlafzimmer auf der lärmabgewandten Seite der Wohnung läge. Ansonsten hilft nur gut durchlüften, Fenster schließen und in Härtefällen lärmdämmende Ohrstöpsel benutzen.

Stockdunkel ist unheimlich, ein schwacher Lichtschein darf schon ins Schlafzimmer fallen. Dann kannst du dich orientieren, wenn du nachts aufwachst. Das passiert übrigens mehrmals nächtlich, in der gewohnten Umgebung vergisst du es aber wieder. Unsere Vorfahren mussten in grauer Vorzeit ja auch mit Mond- und Sternenlicht einschlafen. Helles Licht ist dagegen ein Wachmacher. Selbst durch die geschlossenen Augenlider erreicht sein Signal das Gehirn und die Zirbeldrüse produziert weniger Schlafhormon. Lichtquellen im Raum kannst du ausschalten, gegen die leuchtkräftige Straßenlaterne vor dem Schlafzimmerfenster helfen Verdunklungsvorhänge oder ein Rollladen.

Die empfohlene Schlafzimmertemperatur liegt bei sechszehn bis achtzehn Grad Celsius.

Also weder eiskalt noch mollig warm. Dann kann der Körper sein Regenerationsprogramm abspulen und die ohne viel Aufwand die optimale Kerntemperatur halten. Sicher hast du schon bemerkt, dass du frierend schlecht einschläfst und dass dich heiße Sommernächte um den Schlaf bringen. Im Winter lässt sich die Raumtemperatur über die Heizung regen. Im Sommer solltest du tagsüber Sonneneinstrahlung verhindern und in den frühen Morgenstunden gut durchlüften.

Hohe Ansprüche gelten für die Schlafzimmerluft.

Dabei kommt es auf die optimale Luftfeuchtigkeit und den Sauerstoffgehalt an. Zu trockene Luft trocknet Haut und Atemwege aus, zu viel Feuchtigkeit könnte zu Schimmelbildung und muffigen Gerüchen führen. Wenn möglich, schlaf bei offenem Fenster, damit die verbrauchte Luft laufend gegen Frischluft ausgetauscht wird. Außerdem sollten Möbel, Textilien oder Dekoartikel keine Schadstoffe ausdünsten und die Raumluft belasten. Stattdessen können Schlafaromen wie Lavendelöl oder Zirbenholz für angenehme Gerüche sorgen.

Wer gut schlafen will, muss sich sicher fühlen, bewusst und unbewusst. Dieses natürliche Sicherheitsbedürfnis solltest du bei der Einrichtung des Schlafzimmers beachten. Zum Beispiel:

• Freistehende Betten sind vielleicht schick. Viele Menschen schlafen besser, wenn das Kopfende oder eine Bettseite an der Wand stehen.
• Vom Bett aus sollte die Tür zu sehen sein.
• Vermeide Regale, Borde oder schwere Bilder über dem Bett.

Darüber hinaus sollte das Schlafzimmer eher sparsam möbliert und dekoriert sein. Grelle Farben sind genauso tabu, wie Fernseher und Computer. Gerade wer beengt wohnt, muss oft Utensilien im Schlafraum unterbringen, die nicht zum Schlafen gehören. Dann sollte der Schlafbereich wenigstens abends optisch abgetrennt werden, etwa durch einen romantischen Vorhang oder einen Raumteiler. Der so abgetrennte Raum ist nur zum Schlafen und für die Sex genannte schönste Nebensache der Welt bestimmt.

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